Armsheimer Orgelsommer

Orgel_RGB_komprimiert_klein

Oberhessischer Orgelsommer

Prospekt der Orgel in Ober-Rosbach, J.F. Syer 1758

 

ARMSHEIMER
ORGELSOMMER

 

an der Orgel von Johann Michael Stumm (1739)

Foto: Thomas Wilhelm

Konzerte 2020

 

21. Juni - 28. Juni - 5. Juli - 12. Juli

Beginn der Konzerte : 18 Uhr

 

An drei oder vier aufeinander folgenden Sonntagen findet alljährlich der Armsheimer Orgelsommer statt. Die Stumm-Orgel zieht Interpreten und Zuhörer von nah und fern an. Ihr frischer und edler Klang harmoniert vorzüglich mit dem spätgotischen Kirchenraum.

Neben dem hohen musikalischen Niveau und dem geistlichen Charakter der Programme, denen sich der Armsheimer Orgelsommer gleichermaßen verpflichtet weiß, zeichnen sich die Konzerte durch die herzliche und offene Atmosphäre aus, die nicht zuletzt eine verständige und treue Zuhörerschaft mitbringt. In den Konzertpausen wird vor der Kirche der Armsheimer Orgeltropfen ausgeschenkt, ein jährlich wechselnder Wein aus den besten Armsheimer Lagen.

Disposition der Armsheimer Stumm-Orgel:

II Hauptwerk

Prinzipal 8’

Hohlpfeif 8’

Oktav 4’

Gemshorn 4’

Flaut 4’

Quint 3’

Superoktav 2’

Terz 1 3/5’

Mixtur 3-fach 1’ (rep. auf g° 2’; g’ 4’)

Trompete 8’ (B+D)

Tremulant

 

I Rückpositiv

Hohlpfeif 8’

Prinzipal 4’

Flaut 4’

Oktav 2’

Salicional 2’ (rep. auf c’ 4’)

Quint 1 1/3’ (rep. auf c’ 3’)

Mixtur 3-fach 1’ (rep. auf c’ 2’; c’’ 4’)

Krummhorn 8’

Vox humana 8’

Tremulant

 

Pedal

Subbaß 16’

 

 

Manual: C - c’’’

Pedal: C - d° (nur 15 Töne)

Cis nur als Koppel von cis°

Manualschiebekoppel

Pedalkoppel (nur vom Hauptwerk)

Winddruck: 78mm

a’ bei 15°C: 467,4 Hz

Temperatur: Neidhardt II

 

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Armsheim
Bahnhofstraße 4 - 55288 ARMSHEIM

http://www.kirche-armsheim.de

 


 

   

Der Oberhessische Orgelsommer hat das Ziel, die hochwertigen Orgeln im ländlichen Raum Oberhessens einem interessierten Publikum in Konzerten zu erschließen. Seit 2015 finden in den Sommermonaten an wechselnden Orten Konzerte mit hessischen und überregionalen sowie internationalen Interpreten statt. Dabei macht der Orgelsommer nicht an den Grenzen der historischen Provinz Oberhessen Halt, sondern bezieht auch Orte im Kinzigtal und im Vogelsberg mit in das Programm ein, da sie einer gemeinsamen Orgellandschaft angehören.

Bisher besuchte der Oberhessische Orgelsommer folgende Orte:

Assenheim, Bönstadt, Dauernheim, Eichelsdorf, Enzheim, Gelnhaar, Gettenau, Heldenbergen, Herrnhaag, Kaichen, Lauterbach, Nidda, Nieder-Gemünden (Gemünden [Felda]), Niederrodenbach, Nieder-Wöllstadt, Ober-Rosbach, Ober-Seemen, Ockstadt, Schwickartshausen, Staden, Stockheim, Rüdigheim (Neuberg), Schwalheim, Wallernhausen, Wickstadt, Wohnfeld.

Die Interpreten des Oberhessischen Orgelsommers waren bisher:

Thomas Drescher (Mainz), Waclaw Golonka (Krakau), Andreas Jetter (Chur/Radolfzell), Calvert Johnson (Atlanta, USA), Michael Kemper (Datteln), Eric Koevoets (Rotterdam), Martin Kondziella (Berlin), Kathrin Anja Krauße (Nidda), Kiwon Lee (Schotten), Christiane Lux (Staufen), Bartomeu Manresa (Palma de Mallorca), Roland Möhle (Stockholm), Hijoo Moon (Tromsö), Raimund Murch (Freiensteinau), Pawel Pakula (Hanau), Diana Rieger (Steinau), Susanne Rohn (Bad Homburg), Marina Sagorski (Gießen), Jorin Sandau (Darmstadt), Anne Schneider (Büdingen), Daniel Seeger (Berlin), Krystian Skoczowski, Ralf Stiewe (Papenburg), Carsten Wiebusch (Frankfurt/Karlsruhe), Thomas Wilhelm (Karben)

Die Logos der Jahrgänge zeigen Prospekt-Ausschnitte bedeutender oberhessischer Orgelbauer des 18. Jahrhunderts:

2015: Erbstadt (Nidderau) - Johann Friedrich Dreut (1773),
2016: Ostheim (Butzbach) - Johann Friedrich Syer (1754),
2017: Kesselstadt (Hanau, Friedenskirche) - Johann Georg Zinck (1756).
2018: Niederrodenbach - Johann Friedrich Syer (1767),
2019: Ober-Rosbach - Johann Friedrich Syer (1758).