Krystian Skoczowski ist Kantor an der Pfarrkirche St. Elisabeth im Hanauer Stadtteil Kesselstadt. Die 1964 geweihte Kirche liegt an der schon im Jahr 1722 angelegten Kastanienallee, die das Schloß Philippsruhe auf einer über zwei Kilometer langen Geraden mit dem Jagdstern der Fasanerie neben dem später angelegten Park des Wilhelmsbads verbindet. Im Zentrum der Kirchenmusik an St. Elisabeth steht der Gregorianische Choral, der hier gemäß der Forderung des II. Vatikanischen Konzils als der „der römischen Liturgie eigene Gesang (…) in ihren Riten den ersten Platz einnimmt“ (SC 116). Das Repertoire der Gemeinde umfaßt die Ordinarien VIII, XI und XVII sowie viele weitere Gesänge. Die Schola St. Elisabeth kennt u.a. die lateinische Kirchweihvesper und das gregorianische Requiem. In den Gottesdiensten wird aber auch das taditionelle deutsche Kirchenlied – und dabei vor allem das besondere Liedgut des Bistums Fulda – gepflegt. In der Chorarbeit liegt der Schwerpunkt auf der Orgel-begleiteten Kirchenmusik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Krystian Skoczowski ist einer der Kantoren der hl. Messe im überlieferten Ritus an der Deutschordenskirche in Frankfurt-Sachsenhausen.

Neben seiner praktischen Tätigkeit als Kirchenmusiker hat sich Krystian Skoczowski auch mit wissenschaftlichen Schriften und Vorträgen zur Musik in der Liturgie geäußert sowie die Herausgabe liturgischer Formulare vorbereitet.

Krystian Skoczowski gehört der 1963 von Papst Paul VI. gegründeten Consociatio Internationalis Musicae Sacrae (Rom) [CIMS] an und ist deren Secretarius.